Burgen und Schlösser

    Sechs Burgen und Burgruinen in der näheren Umgebung laden zum Entdecken ein - tauchen Sie ein in die alte Welt von Rittern und Burgfräulein und erkunden Sie spannende Überreste einer längst vergangenen Zeit!


    Burg Spangenberg aus dem 11. Jahrhundert

    Ist das markanteste Wahrzeichen des Tales, auf einem steil und mächtig hervorragenden Felskeil gelegen. Bereits 1100 bei Übergang in den Besitz des Hochstiftes Speyer wurde sie genannt. Nach Zerstörung 1480 wurde die Burg wieder errichtet und seit dem Dreißigjährigen Krieg ist sie eine Ruine. Erhalten sind bedeutende Teile des Palas, Torbau vor der Hauptburg und Teile der Zwingmauern. Die Burg sowie die Burgschänke sind renoviert.
    Führungen und Rittermahle nach Vereinbarung; Burgschänke ist geöffnet: Mi., Sa.,So. u. Feiertag 10.00 bis 18.00 Uhr.  
    Telefon:  06325 9888138 (auch für Burgbesichtigung) oder 06325 2027 (Burg) 
    Mail: 

    Im Angebot auf der Burg werden auch wieder die beliebten Rittermahle sein. Die Veranstaltung dauert zwischen vier und fünf Stunden. Im Programm enthalten sind: Empfang mit einem Kräutertrunk; eine fachliche Führung durch die imposante Felsenburg mit dem historischen Gewölbekeller; Einkehr in der rustikal-gemütlichen Burgschänke; Verkünden der Tischzucht; Auftragen der Speisenfolge mit sechs Gängen, von den Mägden in der Burgküche liebevoll zubereitet sowie kurzweilige Unterhaltung. Telefon: 06325 9888138 oder per Mail: 


    Burgruine Elmstein - ELBENSTEIN

    Burg Elmsteins frühe Geschichte ist unbekannt, dies gilt sowohl für das Erbauungsjahr als auch für das ursprüngliche Besitzverhältnis. Erst im 13. Jahrhundert lichtet sich das Dunkel. Erstmals wird um 1212 mit Eckebertus pincerna [Schenk] de Elbestein, ein Ministeriale erwähnt, der sich nach der Burg benannte. Da 1229 Pfalzgraf Otto als Lehnsherr der Schenken von Elmstein auftrat, geht man von einer pfalzgräflichen Gründung Ende des 12. oder zu Beginn des 13. Jahrhunderts aus. 1251 wird ein Embercho de Elbinstein als milites de Lutra erwähnt, zwei Jahre später schenkt ein Emercho miles dictus pincerna de Elbenstein dem Kloster Otterberg Weinberge in Deidesheim und räumt Weiderecht auf Elbensteiner Territorium ein. Bis ins 14. Jh. hinein werde Schenken und Schlichter und Zeugen genannt. Es gibt Verbindungen nach Eußerthal, nach Zweibrücken und ins heutige Elsaß. 
    Weitere Infos finden Sie unter: www.kuladig.de und www.archivdatenbank.lha-rlp.de
    (Quellenangaben: Gabriele Kratz und Joachim Kosubek -Eigentümer- Wiesbaden, 2019 und Jürgen Keddigkeit, Bezirksverband Pfalz, 2018)
    Die Burgruine befindet sich im Privatbesitz. Bei Besichtigungswunsch können Sie gerne per E-Mail Kontakt mit den Eigentümern (Gabriele Kratz u. Joachim Kosubek) aufnehmen. E-Mail:

     

    Burgruine Breitenstein 

    Ruine, die auf einer Bergnase nördlich des Speyerbaches gegenüber dem gleichnamigen Forsthaus im Elmstein Tal versteckt liegt.Über die Burg weiß man wenig. Sie wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von Leiningern erbaut. Palas und Ringmauer inmitten des Burgrings stehen auf einem steilen Felsklotz. 1470 wurde die Burg zerstört und in den letzten Jahren restauriert.


    Burgruine Neidenfels

    Die Burg Neidenfels wurde nach 1229 durch den Pfalzgrafen Rudolf den II. zum Schutze der Wälder und der Straße, sowie zum Aufenthalt bei Jagden errichtet. Sie steht über den aus Ihren Gemäuern gefügten alten Weinberg-Terrassen.


    Burgruine Erfenstein 

    Die Burg Erfenstein wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von den Leininger Grafen erbaut. 1470 wurde die Burg zerstört. Erfenstein, ein rechteckiger Bergfried auf einem Felsen gelegen, ist noch erhalten und wurde renoviert. Eine lederne Brücke soll einst der Sage nach die Burg Erfenstein mit der gegenüberliegenden Burg Spangenberg verbunden haben.


    Burgruine Lichtenstein 

    Westlich von Neidenfels an einem Berghang des „Lichtensteiner Kopfes“ rund 270 Meter hoch gelegen, wurde wohl Ende des 11. Jahrhunderts erbaut. Mauerreste gruppieren sich heute um einen Felssockel der den Wehrturm trug. Die Burg Lichtenstein ist vom Wald überwachsen und schon auf wenige Meter nicht mehr zu sehen.

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