Hochwasserpartnerschaft Mittlere Vorderpfalz

    Das Projekt HoWa-PRO befasste sich mit der Verbesserung der Hochwasserfrühwarnung für kleine Einzugsgebiete. Im Rahmen des Projekts wurde ein Schulungskonzept entwickelt, das Nutzer in der Entscheidungsfindung und Einsatzführung unter unsicheren Vorhersagen und im Umgang mit der HoWa-PRO-Informationsplattform schult. Ein Serious Game („Ernsthaftes Spiel“) wurde als spielerisches und visuell ansprechendes Schulungsmodul integriert. Das Ziel des Spiels ist die Sensibilisierung für das Thema Hochwasser und den Umgang mit Unsicherheiten in den Vorhersagen von Niederschlag und Abfluss.

    Das Spiel simuliert aus verschiedenen Erzählperspektiven (Feuerwehrmann, Bürgermeisterin, Kommunalverwaltung) ein realistisches Hochwasser-Szenario für eine kleine Gemeinde. Das Handyformat-kompatible Spiel ist als mobile Webseite verfügbar und hat eine Spieldauer von 5 -10 Minuten.

    https://howapro.de/howa-hq50-game

    Feedback-Formular zum Spiel: https://mitdenken.sachsen.de/1038293

    Quelle/Weitere Informationen: Sächsisches Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
    <https://www.wasser.sachsen.de/howa-pro.html> .

    Aktuelle Mitteilungen des Hochwasservorhersagedienstes: https://hochwasser.rlp.de/hinweise

    Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge
    Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz
    Deutschhausplatz 1
    55116 Mainz
    www.ibh.rlp.de

    Fotoquelle: Pixabay

    / Hochwasser/Hochwasserschutz

    Zuständige Mitarbeiter

    Herr Holger Ziener

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    Postadresse

    Gebäude: Verbandsgemeindeverwaltung
    Raum-Nr.: 201
    Stockwerk: OG
    Sommerbergstraße 3
    67466 Lambrecht (Pfalz) Adresse in Google Maps anzeigen
    Details

    Zugeordnete Abteilungen

    Leistungsbeschreibung

    Leistungsbeschreibung (ergänzt um HydroZwilling Rheinland-Pfalz)

    Hochwasser sind natürliche Ereignisse, die in unterschiedlichen Ausprägungen und in unregelmäßigen Zeitabständen auftreten. Sie gehören seit jeher zu den Naturgegebenheiten und können jederzeit eintreten. Aktuelle Vorhersagen für die Gewässer in Rheinland-Pfalz stellt der Hochwassermeldedienst online unter www.hochwasser.rlp.de bereit.

    Um sich wirksam schützen und rechtzeitig vorbereiten zu können, ist es wichtig zu wissen, welche Wasserstände möglich sind und welche Gebiete betroffen sein können. Für die größeren Flüsse in Rheinland-Pfalz stehen Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten zur Verfügung. Diese zeigen mögliche Auswirkungen bis hin zu extremen Hochwasserereignissen und sind im Internet unter www.hochwassermanagement.rlp.de abrufbar. 

    Eine zusätzliche digitale Informations- und Simulationsplattform bietet der HydroZwilling Rheinland-Pfalz (https://hydrozwilling.rlp.de/). Der HydroZwilling ermöglicht es, Hochwasserszenarien digital abzubilden und mögliche Auswirkungen anschaulich darzustellen. Dadurch unterstützt er Kommunen, Fachbehörden und Bürgerinnen und Bürger bei der Risikobewertung, Vorsorgeplanung und Entscheidungsfindung.

    Hochwasser entsteht jedoch nicht nur durch das Übertreten von Flüssen. Auch Starkregen – etwa bei heftigen Gewittern – kann zu Überflutungen führen, selbst in Bereichen, in denen üblicherweise nicht mit Hochwasser gerechnet wird. Für solche Starkregenereignisse existieren keine flächendeckenden Karten. Es werden jedoch Hinweise und Empfehlungen zur Vorsorge angeboten. (www.ibh.rlp.de).

    Zur Katastrophe mit erheblichen Schäden wird Hochwasser vor allem dann, wenn in überschwemmungsgefährdeten Gebieten gebaut wurde, ohne das Risiko ausreichend zu berücksichtigen. Auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Bestimmungen haben die Struktur- und Genehmigungsdirektionen an größeren Flüssen in Rheinland-Pfalz Überschwemmungsgebiete ausgewiesen. Dort gelten verbindliche Vorgaben und Einschränkungen, die der Schadensminderung dienen und von allen zu beachten sind.

    Nach deutschem Recht ist jede Person, die potenziell von Hochwasser betroffen sein kann, im Rahmen des Zumutbaren verpflichtet, eigenverantwortlich Vorsorgemaßnahmen zu treffen und Schäden möglichst zu begrenzen. Ein überwiegendes öffentliches Interesse am Hochwasserschutz liegt erst dann vor, wenn umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Allgemeinheit erforderlich werden – etwa bei außergewöhnlich hohen Sachschäden, die eine größere Anzahl von Betroffenen treffen. In solchen Fällen sind Städte und Gemeinden, Landkreise sowie das Land zuständig.

    Wichtig ist: Hochwasser lässt sich nicht vollständig verhindern, und auch Deiche oder Schutzmauern bieten keinen absoluten Schutz. Eine umfassende Vorsorge ist daher unerlässlich, um mögliche Schäden so gering wie möglich zu halten. Die hochwasserfreie Zeit sollte konsequent für entsprechende Vorbereitungen genutzt werden.

    Rechtsgrundlagen

    Weitere Informationen

    Zusätzliche Hinweise zur Hochwasservorsorge und zum Hochwasserschutz finden Sie auf den Internetseiten der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz.

    Kategorien

    • Katastrophenhilfe (Notlagen und Opferhilfen)
    • Notlagen und Opferhilfen (Lebenslagen für Bürgerinnen und Bürger)
    • Umwelt und Klima (Lebenslagen für Bürgerinnen und Bürger)
    • Wasser, Gewässer und Boden (Umwelt und Klima)



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