Fachbereiche

    / Elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge

    Zuständige Mitarbeiter

    Frau Heike Rosenthal

    Frau Christine Seibert

    Zugeordnete Abteilungen

    Leistungsbeschreibung

    Allgemeine Beschreibung

    Flüchtlinge können auch in den ersten 15 Monaten nach ihrer Aufnahme eine elektronische Gesundheitskarte (eGK) erhalten.

    Der Umfang der Leistungen richtet sich wie bisher auch nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Dieser umfasst in den ersten 15 Monaten:

    • die ärztliche Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände,
    • die Versorgung mit Schutzimpfungen entsprechend den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und medizinisch gebotenen Vorsorgeuntersuchungen und
    • sonstige Leistungen, sofern diese zur Sicherung der Gesundheit unerlässlich oder zur Deckung der besonderen Bedürfnisse von Kindern geboten sind (Ermessensleistung).

    Notwendige Unterlagen

    • Anmeldevordruck zur Gesundheitsversorgung
    • ein Lichtbild

    Kosten

    Für die Flüchtlinge entstehen keine Kosten für die Karte.

    Rechtliche Grundlagen

    Fristdauer

    Maximale Laufzeit der eGK für Flüchtlinge:

    Auf der eGK ist ein entsprechendes Feld „Versicherung bis Datum“ vorgesehen, welche eine Befristung der Karte ermöglicht. Die eGK für Flüchtlinge kann für die ersten 15 Monate des Aufenthalts befristet werden.

    Verfahrensablauf

    Die Kommune meldet die Flüchtlinge der zuständigen Krankenkasse. Diese versendet die eGK an die Flüchtlinge. Bis dahin erhalten die Flüchtlinge von der Krankenkasse einen vorläufigen Abrechnungsschein für die ärztliche und zahnärztliche Versorgung. Dieser wird den Flüchtlingen von den Kommunen ausgehändigt.

    Voraussetzungen

    Flüchtlinge haben die Erstaufnahmeeinrichtungen verlassen und sind einer Kommune zugewiesen worden.

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