Amtliche Bekanntmachungen

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    Fronleichnam

    Am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag feiert die katholische Kirche das Fronleichnamsfest, dem Heiligen Leibe des Herrn zu Ehren, der in der geweihten Hostie gegenwärtig ist. Der Erzabt von Beuron, Dr. Benedikt Baur, hat diesen Tag einmal so gedeutet: „Der Mensch will, daß sein Gott ihm nahe sei, daß er mit ihm sprechen, ihn befragen, mit ihm in lebendigem, vertraulichen Austausch stehen könne. Der Germane suchte seinen Gott in den heiligen Hainen, der Grieche im Bild des Zeus in Olympia, der Babylonier im hellen Licht der Sonne und in dem Sternenheer am nächtlichen Himmel.

    Es ist die große Sehnsucht der Menschheit nach Gott, zutiefst der Glaube an die Gegenwart, das Wohnen Gottes unter den Menschen und das Sehnen nach dem „Gott mit uns“. Was wir an Fronleichnam feiern, die heilige Eucharistie, ist uns nichts anderes als die Vollendung des Werkes seiner Liebe...“

    Fronleichnam – der Name hat zu allerlei Mißdeutung Anlass gegeben. Das Wort stammt aus dem mittelhochdeutschen Lichnam oder Licham und bedeutet den lebendigen Leib. Im Zusammenhang mit dem Wort „vron“ oder „fron“ aus gleicher Herkunft ist der Name, den man diesem Tage gab, zu erklären: Zum Herrn gehörend, dem Herrn hörig und zu Diensten wie ein in Fron stehender Knecht. Die Prozession am Fronleichnamstag aber geht auf den alten Flurumgang zurück. Das Festoffizium und die Sakramentslieder aber verfasst Thomas von Aquin.

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