Amtliche Bekanntmachungen

    Büttel 47

    In vorbildlicher Art und Weise haben zwei politische Gruppierungen in Lambrecht – die CDU und die Freien Wähler – sich in der Öffentlichkeit für Lambrechter Allgemein-Interessen ehrenamtlich engagiert. Die CDU hatte die Bepflanzung eines Borkenkäfer-Kahlschlages im Klosterwald mit resistenten Baumarten wie Bergahorn, Esskastanien und Douglasie übernommen und die Freien Wähler haben den Geißbockbrunnen wieder weihnachtlich gestaltet.

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    Der heutige Donnerstag ist mit dem Gedächtnis der heiligen Katharina mit vielerlei Brauchtum verbunden. An diesem Lostag sollte das Wetter bestimmend für den ganzen Winter sein. Höhepunkt war am letzten Abend vor der Adventszeit der traditionelle Kathreinstanz. Im Volksmund hieß es: „Kathrein stellt den Tanz ein“. In Frankreich ist es Brauch, dass die Modistinnen und Schneiderinnen der Pariser Modehäuser sich nach ihr die „Catherinettes“ nennen.

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    Eine besondere Gemeinschaftsleistung stellt die Bepflanzung eines 0,4 Hektar großen Kahlschlages im Lambrechter Stadtwald dar. Der Kahlschlag musste vor einiger Zeit erfolgen, weil die Fläche mitten in einem Fichtenbestand vom Borkenkäfer befallen war und eine Ausbreitung des Borkenkäfers konnte nur durch Baumfällungen gestoppt werden. Angesichts des Klimawandels wurde jetzt durch Bürgerengagement, organisiert durch die örtliche CDU, die Fläche mit weitgehend gegen den Klimawandel resistenten Baumarten wie Bergahorn, Esskastanie und Douglasien aufgeforstet.

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    Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Merkel sprach von einer drohenden katastrophalen Corona-Entwicklung, die vierte Welle der Pandemie müsse unbedingt gebrochen werden. So einigten sich Bund und Länder auf verschärfte Pandemie-Maßnahmen. Neuer Maßstab ist die Zahl der Intensiv-Patientinnen pro 100.000 Menschen. Bei Überschreiten einer Hospitalisierungsrate von 3 (zur Zeit in Rheinland-Pfalz) ist flächendeckend 2G vorgesehen, ab dem Schwellenwert 6 soll 2G-plus gelten und bei einem Wert über 9 sind Kontaktbeschränkungen und Veranstaltungs-Verbote möglich. In Krankenhäusern und Pflegeheimen soll es eine Impfpflicht geben.

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    Am Katharina-Gedenktag gelten zahlreiche Wetterregeln: „St. Kathrein lässt den Winter ein“, „Wie das Wetter um Kathrein wird’s den ganzen Winter sein“, „Wie’s um Katharina, trüb oder rein, so wird auch der nächste Februar sein“, „Wer eine Gans zum Essen mag, beginn sie zu mästen am Katharinentag“, „St. Kathrein stellt den Tanz ein!“

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    Der 1. Advent ist der erste Sonntag in der vierwöchigen Adventszeit vor Weihnachten. Dieser Zeitraum dient in den christlichen Kirchen dazu, sich auf das Weihnachtsfest und die Ankunft Jesu Christi vorzubereiten. Aber auch außerhalb der Kirchen ist der 1. Advent typischerweise der Beginn der Weihnachtsvorbereitungen. Verbreitete Bräuche am 1. Advent sind das Adventssingen, bei dem vorweihnachtliche Lieder gesungen werden, und das Anzünden der ersten von vier Kerzen auf einem Adventskranz. Dabei wird oft das erste Weihnachtsgebäck, Lebkuchen oder Christstollen gegessen und Glühwein getrunken. Natürlich ist auch die entsprechende Weihnachtsdekoration ab dem 1. Advent "Pflicht". Neben weihnachtlichen Gestecken im Innenbereich sind natürlich vor allem Lichterketten beliebt, mit denen Balkone oder Gärten zum Leuchten gebracht werden. Besonders ambitionierte Schmücker lassen dabei ganze Häuser durch weihnachtliche Lichter erstrahlen.

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    Die Nacht zum 30. November wird zu Ehren des Heiligen Andreas, eines Apostel Jesu, Andreasnacht genannt. Der Heilige Andreas ist nicht nur der Schutzheilige der Fischer, sondern auch der Liebenden und des Ehestandes. Nach altem Volksglauben ist diese Nacht dazu geeignet, den gewünschten künftigen Ehepartner an sich zu binden oder herauszufinden, wer es sein wird. Rund um den Tag existieren verschiedenartige Bräuche. So wird beispielsweise ins Feuer geschaut, um darin bei einem Gebet den zukünftigen Partner zu erkennen.

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    Der Spruch zum Schmunzeln: „Alkohol ist keine Antwort, aber betrunken vergisst man die Frage…“

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