Amtliche Bekanntmachungen

    Büttel 19

    Die Sanierung des Kirchenumfeldes der prot. Kirche - der ehemaligen Klosterkirche - hat Fahrt aufgenommen, der Planer berichtete, man sei in die „Zielgerade“ eingebogen, eine entsprechende Information an die Anwohner, nachdem keine Anliegersammlung wegen der Corona-Pandemie stattfinden kann, ist vorbereitet. Darin ist zu lesen unter dem zeitlichen Ablauf: „Beginn der Arbeiten im August 2021 - Fertigstellung des Platzbereiches im August 2022. Während der einjährigen Bauarbeiten kann es zu Einschränkungen in den Straßen und dem Platzbereich kommen. Wichtig ist auch der Hinweis: „Die Baumaßnahme wird größtenteils über den wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag abgerechnet“. Das bedeutet, dass alle Grundstückeigentümer in Lambrecht ihren finanziellen Beitrag zu der Maßnahme leisten müssen.

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    Um das Jahr 400 wurde Christi Himmelfahrt, eines der ältesten christlichen Feste, zu einem eigenen Feiertag. Es wird am Donnerstag zwischen dem 6. Und 7. Sonntag der Osterzeit, am 40. Tag nach Ostern gefeiert. Ursprünglich war die gottesdienstliche Feier der „Auffahrt des Herrn“ mit dem Pfingsttag verbunden. Viel Brauchtum war mit dem Fest Christi Himmelfahrt verbunden. So durfte etwa an diesem „Auffahrtstag“ nur Fleisch von Geflügel, also „fliegendes“ Fleisch, gegessen werden. In Erinnerung an diese Tradition wird in manchen Gegenden zu Himmelfahrt das Gebäck in Vogelform gebacken.

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    Mit dem Fest des Märtyrers Pankratius am 12. Mai beginnen die „Eisheiligen“. Das Wetter an diesen Tagen, das häufig von einem Frosteinbruch mit großen Schäden in der Landwirtschaft geprägt war, macht die Namen der „gestrengen Herren“ Pankratius, Servatius und Bonifatius bis heute unvergessen. In der Schweiz, den Niederlanden und Norddeutschland begannen die Eisheiligen bereits mit Mamertus am 11. Mai.

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    Die Eisheiligen stehen an folgenden Tagen im Kalender: 11. Mai: Mamertus; 12. Mai: Pankratius; 13. Mai: Servatius; 14. Mai: Bonifatius; 15. Mai: Sophie; 16. Mai: Nepomuk. Zu diesen Tagen existieren zahlreiche bäuerliche Wetterregeln: „Pankratius, Servatius, Bonifatius - der Gärtner sie beachten muss; gehen sie vorüber ohne Regen, dem Weine bringt es großen Segen“. „Pankratizi, Servazhi, Bonifazi sind drei frostige Bazi; und zum Schlusse fehlt nie die kalte Sophi“. „Eh Pankraz und Servaz vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai; ja, auch St. Urbanus (25. Mai) ist oft noch ein Grobianus“. „Pankraz und Urban ohne Regen bringen großen Erntesegen - Pankraz und Urban Sonnenschein - füllt die Fässer mit gutem Wein“.

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    Gladiolen dürfen, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, gepflanzt werden. Wer die Knollen im Abstand von je einer Woche pflanzt, kann sich an einer langen Blütezeit erfreuen.

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    Pfefferminze ist ein Multitalent und als Heilmittel vielseitig einsetzbar. Rasche Hilfe bringt das Kraut beispielsweise auch bei fettigem Haar. Eine Kräuterspülung stoppt rasches Nachfetten und verleiht dem Haar einen schönen Schimmer. Dazu fünf Minzblätter in einem Liter Wasser aufkochen, zehn Minuten ziehen und gut abkühlen lassen. Die Haare nach dem Waschen damit spülen.

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    Der Spruch zum Schmunzeln: „Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!“

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